Mein herzlicher Empfang zum Ausbildungsstart
Ende August 2025 stand fest – ich fange am 1. Oktober bei Schlüter-Systems an. Anfang September war ich dann schon einmal zu Besuch beim „Tag der Ausbildung“ in der Workbox. Neben spannenden Vorträgen und kleinen Einblicken in die Arbeitswelt der Auszubildenden, habe ich auch einen Werksrundgang mitgemacht. Die Einblicke waren super spannend und ich kann wirklich jedem, der sich für eine Ausbildung bei Schlüter-Systems interessiert, nur empfehlen beim nächsten „Tag der Ausbildung“ oder auch anderen Angeboten vorbeizukommen.
Mein richtiger Start war dann ein paar Wochen später. Ein paar Gesichter kannte ich da ja glücklicherweise schon. Ich wurde von allen offen und herzlich aufgenommen.
25 Abteilungen, unzählige Einblicke
Zum Start bekommt jeder eine Willkommensmappe. Der Lageplan darin hat mir einige Male geholfen, das richtige Gebäude zu finden. Aber auch mein Einarbeitungsplan war dabei: rund 25 Abteilungen, ein paar Meet and Greet Termine (hier habe ich zum Beispiel kurz unseren Werksleiter bei einem Kaffee kennenlernen dürfen), Führungen und Workshops wurden hier bereits für mich terminiert – neben der Einarbeitung in die Tätigkeiten, die ich zukünftig übernehmen werde. In viele Bereiche durfte ich so einen Tag reinschnuppern, die Kollegen und vor allem die Aufgaben unserer Auszubildenden in den Abteilungen kennenlernen. Die fünf Hauptbereiche der Industriekaufleute sowie die IT und die Logistik durfte ich jeweils eine Woche begleiten. Dies sind auch die Bereiche, in denen unsere Azubis ihre längsten Durchläufe haben. Die abteilungsübergreifende Einarbeitung nahm so bei mir etwa vier Monate in Anspruch. Das Schöne ist, überall wurde ich mit offenen Armen empfangen, durfte Fragen stellen und jede Tür steht mir auch zukünftig offen.
Ein Termin, der mir in meinem Einarbeitungsplan sofort ins Auge gestochen ist, war das Shopfloormanagement. Nicht wegen dem Namen oder weil ich gewusst hätte, was da gemacht wird, sondern wegen der Uhrzeit. Treffen um 5:50 Uhr. Da liege ich persönlich sonst eigentlich noch im Bett. Aber so stand ich an diesem Herbsttag um 5:50 Uhr am Haupteingang, um mich mit der Kollegin zu treffen und habe dann an meiner ersten 6 Uhr „Reko“ zu Schichtbeginn in der Produktion teilgenommen. „Reko“ steht für Regelkommunikation. Grob gesagt wird hier geschaut, ob alle da sind und besprochen, was ansteht, ob es Probleme gibt und vieles mehr. Diese Informationen kommen dann mit in die nächste Reko eine Stunde später eine Ebene höher. Das passiert noch ein paar Mal. Diesen Prozess zu sehen, hat für mich einiges verständlicher gemacht und auch rückblickend würde ich diesen Tag immer wieder um 5:50 Uhr starten.
Das große Ganze verstehen – wie sich der Kreis schließt
Genau das spiegelt wider, was meinen Durchlauf so toll gemacht hat – nämlich das große Ganze zu verstehen. Wir legen viel Wert auf eine ganzheitliche Ausbildung. Wir wollen unser Produkt und Schlüter verstehen. Nun, nach (fast) allen Abteilungen, kann ich sagen, dass es an einigen Stellen „Klick“ gemacht und sich der Kreis geschlossen hat. Morgens ist es beispielsweise im Vertrieb sehr trubelig, weil wir unseren Kunden versprechen, dass Bestellungen, die in der Früh eingehen, auch am selben Tag versenden. Daher ist es dann am Vormittag beim Picken und ab mittags beim Packen trubeliger. Das wiederum so in der Logistik weiterzuverfolgen, war sehr hilfreich.
Natürlich haben wir noch viele andere spannende Abteilungen. Hier von 25 Abteilungen zu berichten, würde vermutlich den Rahmen sprengen. Wen es aber interessiert, der kann sich gerne mal durchklicken. Unsere Azubis berichten ja auch immer wieder von ihrer Zeit in den verschiedenen Abteilungen.
Übrigens: vier Monate abteilungsübergreifende Einarbeitung, das kann auch ich mir nicht alles merken. Mehr als ein Notizbuch habe ich mittlerweile voll und kann so auch später noch einmal nachvollziehen, was ich eigentlich erlebt habe. Beim Schreiben heute hat mir das natürlich auch unglaublich geholfen.